Wie Sie Ihr Unternehmen zu einer bekannten Marke transformieren – 5 Schritte (2019)

Viktor
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branding ihres unternehmens
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Die Verkaufszahlen Ihres Unternehmens sinken und Ihre Kunden zeigen immer weniger Interesse an Kontakt und Interaktion? Die Ursachen für diesen Umstand können verschieden sein: eine nachlassende Produkt- und Servicequalität, ein undeutliches Erscheinungsbild oder ein geringer Wiedererkennungswert. Ein gut überlegtes Branding bietet für den Aufbau einer starken Marke immense Unterstützung. Und das spiegelt sich auch in Ihrem Umsatz wider. Hier zeigen wir Ihnen, warum es so wichtig ist und womit Sie beginnen können.

Aufgabe des Branding im Unternehmen

Ein wirtschaftlicher Erfolg des Unternehmens stützt sich nicht nur auf schnelle Prozessabläufe, Transparenz und Mitarbeitermotivation. Hinter einer hohen Nachfrage nach dem Verkaufsangebot steht noch ein gutes Image des Unternehmens bei den Kunden. Es baut auf Vertrauen in die gelieferte Qualität und lässt durch die Weiterempfehlungen das Unternehmenswachstum ansteigen. Der Aufbau eines guten Images ist allerdings ein langfristiger Prozess, der in fünf wichtigsten Schritten erfolgt:

Schritt 1: Definition der Zielgruppe

Jede Markenbildung beginnt mit der Definition der Zielgruppe. Damit gemeint sind potenzielle Käufer für ein Produkt oder eine Dienstleistung, die bestimmte Merkmale aufweisen. Dies können beispielsweise das Alter oder das Geschlecht, eine ähnliche Lebensweise oder ein gewisses Konsumverhalten sein. Auch ein sozialer Status oder eine berufliche Ausrichtung können für die Identifizierung von Kunden relevant sein. Es empfiehlt sich, auf die primäre Zielgruppe zu fokussieren, statt das Verkaufsangebot an alle zu richten.

Wichtig: Wenn jeder Ihr Kunde ist – ist niemand Ihr Kunde. Überlegen Sie genau, welche Menschen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bei Ihnen kaufen. So können Sie sich spezialisieren und Ihren Umsatz steigern.

Tipp: Facebook Audience Insights

Facebook sammelt unsere Daten. Das weiß seit dem Cambridge Analytica Skandal jeder. Doch was passiert mit den Daten? Diese können sich Werbetreibende ansehen, um so noch mehr Informationen über Ihre Zielgruppe zu bekommen. Wenn Ihre Zielgruppe Frauen über 40 in Süddeutschland sind, kann Ihnen Facebook sagen, für was sich diese Zielgruppe interessiert, wo sie am wahrscheinlichsten arbeitet und so weiter. Die Datenmenge ist beängstigend groß. Machen Sie sich das zunutze. Das Tool ist übrigens völlig kostenlos.

 

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Schritt 2: Entwicklung des Markenleitbildes

Nachdem Sie die primäre Zielgruppe für ein Produkt oder eine Dienstleistung definiert haben, steht Ihnen die nächste Aufgabe bevor: die Entwicklung des Markenleitbildes. Damit legen Sie fest, welche Werte und Einstellungen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen Ihr Unternehmen vertritt und wie es diese seiner Zielgruppe kommuniziert. Ein offenes Bekenntnis zu einer bestimmten Leitidee schafft Vertrauen und vermittelt ein Gefühl der sozialen Verantwortung. Die bewusstseinsbildenden Kampagnen und CSR-Projekte sorgen für das Interesse bei den Kunden.

Sie möchten sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen? Müssen Sie nicht! Sie können auch nicht kontroverse Ansichten vertreten. Zum Beispiel, dass ein willensstarker Mensch alles erreichen kann. Das ist übrigens die Kernüberzeugung von Apple Inc.

Schritt 3: Erstellung der Konkurrenzanalyse

„Wissen ist Macht“, sagt ein altes Sprichwort. Ohne Wissen über die Konkurrenz fehlt jegliche Grundlage für die Konzipierung eines Businessplans. Deswegen nehmen Sie sich genügend Zeit, um über die stärksten Unternehmen in Ihrer Nische möglichst viel zu erfahren. Stützen Sie Ihre Forschung auf folgende Fragen: Mit welcher Marketingstrategie pflegen die Konkurrenten langfristige Kundenbeziehungen? Wie schaut es mit der Qualität deren Produkte oder Dienstleistungen aus? Wie lautet deren Verkaufsversprechen und wie positionieren sie sich am Markt?

Ihnen gefallen Aspekte, die Ihre Konkurrenz macht? Klauen Sie die Idee! Sam Walton (Vater von Walmart) hat auf diesem Wege die größte Firma der Welt geschaffen.

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Schritt 4: Differenzierung der Marke

Um erfolgreich zu bleiben, benötigt das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal, das die Marke als einzigartig erscheinen lässt. Im englischsprachigen Marketing spricht man in diesem Zusammenhang von „Unique Selling Proposition“. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um ein bereits erwähntes Verkaufsversprechen, welches das Unternehmen seinen Kunden abgibt, um sie zu gewinnen und langfristig zu binden. Wollen Sie sich in der eigenen Nische abheben? Formulieren Sie ein Alleinstellungsmerkmal, das Ihr Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet.

Schritt 5: Markenidentität und Design

Ein einheitliches Erscheinungsbild der Marke erhöht Ihren Wiedererkennungswert und trägt positiv zur Kundenbindung bei. Im Zeitalter des Internets wird das Marken-Design um digitale Elemente ergänzt. Neben einer klassischen Broschüre in Printform dürfen ein einprägsames Logo, ein thematischer Newsletter sowie eine responsive Website mit Online-Shop (alternativ) nicht fehlen. Alle Elemente, die Corporate Identity bilden, sollten den einheitlichen Design-Regeln folgen. Zudem zeichnet sich ein erfolgsorientiertes Unternehmen durch seine gute Markenbotschaft als zentrales Marketingstatement aus.

Sie brauchen Hilfe bei diesem Schritt? Ich möchte ja an der Stelle keine Werbung für uns machen – aber genau das ist unser täglich Brot. Wir können Ihrem Unternehmen einen absolut professionellen Anstrich verpassen. Stimmig bis ins letzte Detail. Schreiben Sie uns einfach an.

Fazit

Eine starke Marke verhilft zum wirtschaftlichen Erfolg. Sie lässt plötzliche Unternehmenskrisen und die ökonomische Instabilität besser überwinden. Sie trägt zur guten Positionierung in der eigenen Nische bei. Mehr noch: Eine starke Marke fördert eine langfristige Kundenbindung und wirkt der Mitarbeiterabwanderung entgegen. Dies alles ermöglicht ein gut überlegtes und auf Dauer angelegtes Branding. Profitieren Sie von empfohlenen Schritten, die zu einer starken Marke Ihres Unternehmens führen können, und teilen Sie diesen Beitrag mit Freunden und Kollegen.

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Viktor
Viktor
Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der bitseven Marketing & Consulting GmbH. Meine Führungs- und vor allem Präsentationsskills trainierte ich in unterschiedlichen Theaterproduktionen und bei den Düsseldorfer Toastmasters. Im letzteren Verein diene ich seit Jahren als Präsidiumsmitglied.

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