Die Goldgrube China – die richtige Investition in Start-ups

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Als es um die frĂŒhen Investitionsphasen in China ging, waren im Finanzierungsumfeld Hongkongs ausschließlich kleine Teile BautrĂ€ger, wie beispielsweise Horizons Ventures sowie einige Investoren an den GeschĂ€ften beteiligt. Da auch ein Großteil des stĂ€dteeigenen Reichtums auf Immobilieninvestitionen zurĂŒckzufĂŒhren ist, ist dies nicht allzu ĂŒberraschend.

Wobei sich wiederum das Blatt in der letzten Zeit wendete, da die „aufsteigenden Sterne“, bekannt unter dem Namen VC-Unternehmen, große Wellen im Ökosystem schlugen. Insbesondere der VC David Chang, der Leiter von MindWorks Ventures, kennt sich im Bereich der FrĂŒhphaseninvestitionen mehr als nur gut aus. Grund dafĂŒr ist sein Vater, der im Silicon Valley als Risikokapitalgeber ĂŒberaus bekannt war und sich zudem mit Arthur Rock sehr gut verstand. Arthur Rock wiederum definierte in den 1950er Jahren den Begriff des „Risikokapitals“ neu, da er den Traitorous Eight (auf Deutsch: verrĂ€terischere Acht) bei der GrĂŒndung Fairchild Semiconductors unter die Arme griff.

Wie so viele Risikokapitalgeber investierte auch Chang anfangs in Start-ups, wobei er sowohl sein Netzwerk als auch sein persönliches Kapital einsetzte. Vor allem eine Investition erbrachte ihm zu Beginn den wohl grĂ¶ĂŸten Erfolg: das von ihm unterstĂŒtzte Peer-to-Peer-Kreditunternehmen konnte nĂ€mlich in weniger als 6 Monaten eine Rendite von knapp 450 Prozent verzeichnen. Begeistert von seinem Erfolg, sah Chang seine Zukunft im Beruf eines Vollzeit VC-Investors und startete zugleich MindWorks Ventures.

Nach einigen erfolgreichen Jahren kam eine britische Gruppe aus wohlhabenden Familienunternehmen auf ihn zu, die auch in asiatische Technologie-Start-ups Geld investieren wollten. Man muss wissen, dass vor allem fĂŒr Außenstehende der Zugang zu chinesischen Angeboten mehr als schwierig ist. MindWorks allerdings konnte eine hervorragende und praktische Lösung vorzeigen, indem es seinen Wohnsitz nach Hongkong verlegte und somit auch einen grĂ¶ĂŸeren Zugang zum chinesischen Markt gewinnen konnte.

Investitionen in chinesische Start-ups

Anders als im Silicon Valley spielen bei Start-up-Investitionen in China zwei Aspekte eine wichtige Rolle. Dazu gehören zum einen, sehr gute Verbindungen sowie Kontakte und zum anderen die Zugehörigkeit zu einer bestimmten „Clique“ bzw. zu einem bestimmten elitĂ€ren Kreis.

Chang hĂ€lt daher den Kontakt sowohl zu alten Firmenkunden als auch zu C-Suite-Managern stets aufrecht. Sollte sich nĂ€mlich einer von ihnen in geraumer Zeit selbststĂ€ndig machen bzw. ein neues Technologieunternehmen grĂŒnden wollen, werden auch sie nach einer Geldquelle suchen mĂŒssen. Und zu diesem Zeitpunkt kann Chang dann in Aktion treten.

 

Die Goldgrube China – die richtige Investition in Start ups

Hilfreiche fachliche Beratung

Möchte man jedoch ohne persönliche Verbindungen investieren, ist das auch möglich. Dann allerdings sollte man laut Chang in einer frĂŒhen Investitionsphase darauf achten, dass das Geld in eine VC-Firma fließt. Denn ein Profi, welcher von diesem Prinzip sein Leben finanziert, kann am besten die Chancen auf den möglichen Gewinn verbessern.

DarĂŒber hinaus gilt es vor der Investition auch den potenziellen Markt im Auge zu behalten. Denn die Renditen eines Anlegers können sich im frĂŒhen Stadium zwischen 100 und 1.000x befinden. So ist es infolgedessen auch wichtig, die gesamte MarktgrĂ¶ĂŸe (genannt TAM) als Anleger zu berĂŒcksichtigen. Anschließend kann dann mit dem Wissen ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe des Marktes das Prozedere der Investition in chinesische Start-ups begonnen werden.

Ein Großteil an Unternehmen mit hervorragenden GrĂŒndern weisen großartige Cashflows auf. Allerdings sollte man aufgrund ihres Renditeprofils oftmals nicht investieren, da auch weniger riskante Anlageklassen dieselben zweistelligen Renditen bieten. DarĂŒber hinaus gibt Chang aus Erfahrung mit seinem eigenen Unternehmen MindWorks Ventures jedem Investor den Tipp, dass Investitionen wĂ€hrend der Anlaufphase vermieden werden sollten. Auch wenn man stets erfolgreiche Firmen erlebt, die mithilfe verschiedener Investitionen wachsen, schafft es, wenn es gut lĂ€uft, nur ein Unternehmen von knapp 10.000 zu Erfolg und Wachstum.

Die Zukunft liegt im chinesischen Markt

Alles in allem zeigen sich in der enormen GrĂ¶ĂŸe des chinesischen Marktes die wohl besten Chancen auf Investition. Auch David Chang ist von China ĂŒberzeugt und geht optimistisch an den Markt Chinas heran. Besonders in letzter Zeit haben große Teile der chinesischen Investoren ihre Strategien geĂ€ndert, sodass infolgedessen auch der Markt an potenziellen Angeboten um ein gewisses Maß angestiegen ist. Ein letzter Ratschlag zum Schluss: Immer geduldig bleiben, Zeit nehmen und abwarten bis man dann schlussendlich als potenzieller Investor ohne Weiteres die BĂŒhne des Unternehmens betreten kann.

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