TOP 5 Webdesign-Trends 2022

Viktor
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TOP 5 Webdesign-Trends 2022
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Die Zeit während der Pandemie war turbulent und das Jahr 2021 brachte enorme kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen in allen Lebensbereichen mit sich. Sogar im Webdesign sind entsprechende Neuerungen zu vermerken.

Außerdem wurden Endgeräte immer leistungsfähiger und ermöglichen uns nun fortschrittlichere Arbeitsweisen und Designoptionen. Und mit diesen neuen und zukunftsorientierten Designtechniken gibt es indessen auch neue Wege für einfacheres und sensibleres Design.

In diesem Blogbeitrag beschreiben wir einige der Webdesign-Trends, die das Jahr 2022 beeinflussen werden.

1. Die Zukunft entdecken

Neue Technologien im Webdesign erweitern immer wieder die Grenzen dessen, was Designer erreichen können, und führen sie zu neuen Designtrends. 2022 wird keine Ausnahme machen!

Betrachte hier zum Beispiel den Trend zum Etablieren neuer Schriftarten. Hier werden mehrere Stile einer Schriftart in einer Schriftartdatei zusammenführt. Es eröffnet neue Möglichkeiten für umfangreiche und ausdrucksstarke Schriftgestaltungsmöglichkeiten im Webdesign, reduziert aber auch zugleich die Dateigröße. Deshalb ist im Jahr 2022 damit zu rechnen, dass im gesamten Web variable Schriftarten zu sehen sind.

Schau dir die Schrift Helvetica Now Variable von Monotype an: „Sie bietet Designern mehr kreative Freiheit; mehr typografischen Ausdruck; und mehr Kraft“. Sowie die Laika-Schriftart, eine weitere dynamische Schriftart, die sich je nach Mausbewegung eines Benutzers ändert.

Ein weiterer Trend ist der Umgang mit sog. gläsernen Elementen, bei denen Designoptionen durchsichtig gehalten werden. Hier kannst du transparente, glänzende und recht diffuse Elemente betrachten, die für futuristisches Aussehen sorgen. Das begann bereits im vergangenen Jahr und bahnte sich schließlich seinen Weg in eine Reihe von einigen Websites – zum Beispiel in Tyler Galpins Designportfolio.

2. Spaß

Ein Trend, der sich 2022 definitiv durchsetzen wird, ist ein eher witziges und verspieltes Webdesign. Die Leute sind mit digitalen Plattformen viel vertrauter geworden, und das gibt Raum für experimentelle und innovative Websites. Man sieht das bei den Designern ganz gut, die sich für kräftigere Farben, ein auffälliges Muster und ansprechende Funktionen entscheiden. Dies ist maßgeblich für eine optimistische Online-Präsenz.

Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Informationsseite 30 Jahre unabhängige Ukraine. Es besteht aus großer mutiger Typografie, begleitet von schrägen Illustrationen und vielen Farben. Interaktive Zeichen werden beim Scrollen ausgelöst, was den Lernprozess nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam macht.

Ein Comeback der Internet-Ästhetik der 90er Jahre bahnt sich an: Designer blicken auf alte Zeiten zurück. Diese Ära ist von leuchtend farbigen Hintergründen, roboterhaften Schriften und auffälligen Grafiken mit hohem Wiedererkennungswert geprägt. Dies ist auf der Website der Hautpflegemarke Starface zu sehen, die im Retro-Look daherkommt. Die Hauptkäuferschaft wird nun eben von der Jugend der 90er abgelöst.

3. Es schlicht halten

Hier folgt nun der Schwenk zum einfacheren Webdesign – weiße Hintergründe, erdige Töne und dezente Grafiken. Dieses Designkonzept verbindet die Notwendigkeit einer beruhigenden Online-Präsenz mit umfangreicher Funktionalität, ohne die Leser mit zu vielen Informationen oder hektischen Bildern zu überfrachten. Man beruft sich auf Klarheit und ein übersichtliches Menü. Weniger ist mehr.

Die Yoga-Website Hoboken Yogi ist durch eine gewisse achtsame und ruhige Ästhetik gekennzeichnet. Mit sanften Tönen und weichen Übergängen hat das Scrollen etwas Beruhigendes. Man erkennt sofort, dass man sich von der Natur hat inspirieren lassen, so wie viele Menschen während der Lockdownperioden in der Pandemie.

4. Simple Websites

Manchmal ist die effektivste Website die am wenigsten komplexe. Wir haben die zunehmende Popularität der One-Page-Website gesehen, die auf Menüs und Navigation zugunsten einer einfachen Scroll-Navigation verzichtet. One-Site-Websites funktionieren am besten, wenn ihr Thema enger gefasst ist, wie z. B. ein Portfolio oder die Präsentation einer einzelnen Idee.

Diese Seiten erwecken das Gefühl, einen Flyer in der Hand zu halten oder ein Poster zu lesen. Alle Informationen, die du benötigst oder wissen musst, befinden sich in einer Hand, ohne vieles Navigieren oder Durchsuchen.
Diese Website für Ferdinand Friesel ist eine digitale Visitenkarte. Das Motiv steht im Mittelpunkt. Dies macht es wahrscheinlicher, dass ein gelegentlicher Betrachter den gesamten Text liest, da alles, was er braucht, direkt im Vordergrund steht.

Ähnlich verhält es sich mit der Seite von Clean Beauty Haan. Alle relevanten Informationen sind auf einer Page zusammengefasst.

5. Schneller machen

Im Juni 2021 begann Google mit der Einführung seines Page Experience-Updates und legte dabei einen viel größeren Schwerpunkt auf Benutzererfahrung, Ladegeschwindigkeit und Interaktivität. Diese Algorithmusveränderung zieht längere Ladezeiten nach sich, die deinem Suchmaschinenrankings zuspielen können. Der kontinuierliche technologische Vorstoß von Google ermutigt Designer und Entwickler, Websites schneller laden zu lassen und auch auf Mobilgeräten eine gute Benutzererfahrung zu bieten.

Im Laufe der Zeit werden langsame Websites höchstwahrscheinlich unter einem Verlust von Traffic, Conversions und früheren SEO-Rankings leiden. In einer digitalen Welt mit immer kürzeren Aufmerksamkeitsspannen ist es entscheidend, die Benutzer zu beschäftigen und mitgestalten zu lassen. Ebendarum erwarten wir im Jahr 2022, dass mehr Websites noch größeren Wert auf die Impressionsraten legen werden.

Fazit

Wir sind gespannt, wie diese Trends 2022 im Webdesign umgesetzt werden. Wir erwarten ein Jahr zukunftsweisender Designtechniken, die durch neue Technologien vorangetrieben werden, sowie Websites, die nach einer turbulenten Zeit einen vereinfachten Ansatz für alle bieten.

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Ich bin einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der bitseven Marketing & Consulting GmbH. Meine Führungs- und vor allem Präsentationsskills trainierte ich in unterschiedlichen Theaterproduktionen und bei den Düsseldorfer Toastmasters. Im letzteren Verein diene ich seit Jahren als Präsidiumsmitglied.

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