Kontakte sind für ein florierendes Unternehmen unentbehrlich. Doch was tun, wenn einem das gewisse Know-How zum Kontakteknüpfen fehlt? Wir haben für dich eine Reihe von Tipps und Tricks rund ums Thema Networking zusammengestellt, die dir helfen werden, den Grundstein für erfolgreiche und einflussreiche Beziehungen zu legen!

 

  1. Geben ist wichtiger als nehmen.

    Was kannst du für dein Gegenüber tun?  Es muss nicht mal etwas mit deinem Business oder mit deiner Person zu tun haben. Sei es eine Buchempfehlung oder ein gutes Café – gib deinem Gesprächspartner etwas mit auf den Weg.

     

  2. Sei präsent.

    Höre deinem Gesprächspartner konzentriert zu, gib ihm 100% deiner Aufmerksamkeit. Merkt dein Gegenüber, dass du abgelenkt bist, wird er das Gespräch bald beenden und sich einen neuen Gesprächspartner suchen, und dir entgeht eine wichtige Gelegenheit. Fokussiere dich.

     

  3. Sprich wenig, höre viel zu.

    Jemand, der sich selbst am liebsten reden hört, ist kein angenehmer Gesprächspartner. Zeig deinem Gegenüber, dass du dich für ihn interessiert, indem du ihm das Reden überlässt.

     

  4. Sei ehrlich!

    Mach keine Versprechen, die du nicht mit Sicherheit halten kannst. Ein Beispiel: Bei einem Kongress unterhältst du dich mit einem Vertreter einer großen Firma, von deren Zusammenarbeit dein Business profitieren würde. Eben dieser Vertreter interessiert sich für deine Arbeit und würde sich in den kommenden Tagen gerne einmal mit dir treffen, doch du weißt, dass du viel zu tun hast. Sag nicht einfach “Ja”, weil du Erfolg witterst. Sei ehrlich, teile ihm deine Lage mit, und antworte etwas wie: “Ich weiß Ihr Angebot wirklich zu schätzen. Ich kann im Moment leider keine Versprechen geben, aber ich werde mich bemühen, es zu ermöglichen.”

     

  5. Tritt in Aktion.

    Wenn du dich bereit erklärst, etwas zu tun, tu es sofort. Warte nicht, bis du erneut darauf angesprochen wirst und es dringend erforderlich wird, dass du erledigst, was du versprochen hast. Erledige es so schnell wie möglich.

 

Körpersprache – Sprechen, ohne zu sprechen
Mit Menschen zu kommunizieren erfolgt nicht nur verbal, sondern auch über unsere Körpersprache. Was du sagst, kann durch deine Körpersprache unterstrichen, aber auch entkräftet werden. Daher ist es wichtig, seiner Körpersprache Aufmerksamkeit zu widmen.

 

  1. Halte nicht die Arme vor den Körper.

    Verdeckst du deinen Körper mit den Armen, strahlst du Unehrlichkeit und Unsicherheit aus. Fühle dich frei zu gestikulieren und deine Arme zu bewegen. Zeige dabei deine Handflächen und die Innenseiten deiner Arme. Dein Auftreten wirkt viel offener, viel vertrauenswürdiger und viel selbstsicherer.

  2. Berühre nicht zu oft dein Gesicht.

    Natürlich darfst du dich kurz an der Nase kratzen, wenn sie juckt, aber vermeide es, dich lange und wiederholt im Gesicht zu berühren. Das hat nämlich einen ähnlichen Effekt, wie deine Arme vor deinem Körper. Verdeckst du Teile deines Gesichts, machst du den Eindruck, du hättest etwas zu verbergen.

  3. Halte Augenkontakt.

    Damit zeigst du der Person, die spricht, dass du ihr zuhörst und dich für das, was sie sagt, interessierst.
    Wenn du selbst der Redner vor einem Publikum bist und deinen Zuhörern beim Sprechen in die Augen schaust, wirkst du gleich greifbarer und präsenter. Das Publikum wird sich angesprochen fühlen und deinen Worten folgen.
    Wenn du dich unwohl dabei fühlst, direkten Blickkontakt mit deinem Gegenüber zu halten, versuche einmal, auf ihre Nase oder ihre Lippen zu schauen. Damit hat dein Gesprächspartner immer noch den Eindruck, dass du seine Worte aufmerksam verfolgst bzw. ihn mit deinen Worten adressierst.

 

Deine “Toolbox”: Die Stimme
Nicht nur deine Körpersprache, sondern auch deine Stimme sagt viel über dich aus. Julian Treasure bezeichnet unsere Stimme als unsere “Toolbox”, unseren Werkzeugkasten, mit dem wir dem, was wir sagen, mehr Bedeutung verleihen können.

 

Das erste Werkzeug in unserem Werkzeugkasten ist unsere Stimmlage. Es wurde wissenschaftlich bestätigt, dass wir dazu tendieren, Politiker mit tieferen Stimmen zu wählen, weil wir mit tiefen Stimmen Stärke, Macht und Autorität assoziieren. Probier doch mal aus, wie sich deine Stimme verändert, wenn du aus der Nase, aus dem Hals oder aus der Brust sprichst. Du wirst merken, dass deine Stimme tiefer und kräftiger klingt, wenn du aus der Brust sprichst.

 

Unser zweites Werkzeug ist die Klangfarbe unserer Stimme. Wir bevorzugen warme, sanfte Stimmen. Allerdings klingt nicht jede Stimme von Natur aus wie warme Milch mit Honig – kein Grund zur Sorge! Das kannst du dir mithilfe der richtigen Atmung, Haltung und einfachen Übungen für die Stimme antrainieren.

 

Der dritte Bestandteil unserer Toolbox unser Sprechrhythmus. Hörst du gerne jemandem zu, der monoton wie ein Roboter spricht? Sicher nicht. Bring stattdessen Abwechslung in deine Stimme, sprich angeregt und bewusst, und dein Gegenüber hängt an deinen Lippen.

 

Natürlich kommt es auch darauf an, wie schnell wir sprechen. Sprichst du schnell, baust du Spannung auf, sprichst du langsam, hebst du Dinge hervor. Außerdem: Hab keine Angst vor Pausen! Pausen setzen Akzente und geben dem, was du sagst, mehr Bedeutung.

 

Beim Sprechen zeigt unser Ton unsere innere Gemütslage. Er ist ein Indikator unserer Emotionen, daher solltest du auf ihn Acht geben. Und jeder kennt von seiner Mutter den Satz: “Nicht in dem Ton!”

 

Und, last but not least: Unsere Lautstärke. Mit einer lauten Stimme wird meist Aufregung und Emotion transportiert, mit einer leisen Stimme bringst du deine Zuhörer dazu, dir richtig zuzuhören. Aber: Bedränge deine Gesprächspartner nicht zu lange mit einer hohen Lautstärke, und langweile sie nicht, indem du vor dich hinnuschelst. Finde deine Balance!

 

Extratipp von Julian: Wärme deine Stimme auf, wenn du dich auf sie verlassen können musst. Einfache Atemübungen, ein kurzes Dehnen und ein kleines Vocal Warm-Up wirken wahre Wunder!


Noch mehr Tipps zum Thema sowie Julian Treasure’s Warm-Up findest du hier !

 

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